Rheinmünster und Lichtenau folgen den Vorschlägen der BfR

In der Gemeinderatssitzung vom 8.Mai dieses Jahres hatte die BfR einen Antrag für eine bessere und transparente Kontrolle des Trinkwassers auf PFC-Belastungen eingebracht. Es ging darum sicherzustellen, dass die Verbraucher genau wissen, welches Wasser sie jeden Tag trinken.


Leider gibt es bis heute weder eine effektive und schnelle Möglichkeit, eine vorhandene Verschmutzung mit PFC zu reinigen, noch wissen wir genau, was es im Körper wirklich anrichtet. Wir können aber messen und überwachen, um für einen Fall der Fälle Bescheid zu wissen und vorbereitet zu sein.
Bisher wurde das Trinkwasser alle 6 Monate auf PFC Belastungen kontrolliert. Mit 13 Ja- und 5 Gegenstimmen stimmte der Gemeinderat dafür, die Kontrollen mindestens zu verdoppeln, und das Wasser in einem Abstand von 3 Monaten zu kontrollieren.


Am 27. Juli war das Thema dann in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Am alten Brunnen“. Rheinmünster kann über dieses Thema nicht alleine entscheiden, da unsere Wasserversorgung gemeinsam mit Lichtenau betrieben wird. Lichtenau und Rheinmünster bilden gemeinsam den Zweckverband der Wasserversorgung.
Der Zweckverband folgte den Vorschlägen der BfR und ging sogar darüber hinaus. Ab sofort wird das Wasser in der Vorfeldmessstelle alle 2 Monate und im Reinwasser alle 3 Monate untersucht.
Zur Erklärung: Die Vorfeldmessstelle ist ein Messpunkt im Grundwasserzulauf zu unseren Entnahmebrunnen. Der Zustrom des Grundwassers von der Vorfeldmessstelle bis zum Brunnen beträgt ca. 50 Tage. Als Reinwasser bezeichnet man das Wasser, welches in das Leitungssystem eingespeist wird.

 

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Eine fast lückenlose Untersuchung des Wassers ist so gewährleistet. Bis heute ließen sich in unserem Trinkwasser keine Belastungen nachweisen.


Weitere Informationen zum Thema PFC-Belastungen in inserer Region erhält man über folgenden Link:

Aktuelles zum Thema PFC

 

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